Regenerationsschnitt

Die „Kur“ bei älteren „Patienten“. Befindet sich
beispielsweise ein Baum in der Altersphase oder löst sich sein
Kronenmantel aufgrund eines gestörten Wasserhaushaltes zunehmend auf, dann
kann ein fachgerechter Kronenregenerationsschnitt das
Mittel der Wahl sein, um ihm zu helfen. Das obere Beispiel einer Stieleiche ( Quercus robur, ssp. robur )
soll verdeutlichen, wie der Baum zur Regeneration behutsam auf eine Sekundärkrone
zurückgeschnitten wird. Vorraussetzung für einen Regenarationsschnitt ist immer die vorherige
Verkehrssicherung. Der vielverbreitete Irrglaube, man müsse sich um einen Baum
nicht kümmern und man lässt nur einmal im Baumleben die Krone um die Hälfte
zurück schneiden ( Kappung ! ), ist seit über 20
Jahren nicht mehr zeitgemäß. Wie das untere Foto zeigt, können sich bei Großbäumen kreuzende Äste
und mitunter sogar unter Spannung stehende Stämmlinge
entwickeln, die es im Rahmen einer sorgfältigen, visuellen Baumkontrolle zu erkennen
gilt. Sind Bruchsicherheitsrisiken augenscheinlich oder vorauszusehen,
sollten wie auf dem Foto zunächst verkehrssichernde Maßnahmen
bauftragt werden, bevor kronenpflegerische Maßnahmen,
wie Regenerationsschnitte o.ä. veranlasst werden. Treeworxs Sitemap Kletterbetrieb
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