Karriere

 

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Die „Neue Baumpflege“ bietet mit ihrem vielfältigen Aufgabenfeld ein hochinteressantes Berufsfeld für motivierte und fortbildungsbegeisterte Quereinsteiger.

Ideal für den Einstieg in die Baumpflege sind abgeschlossene Berufsausbildungen zum Garten- und Landschaftsbauer, Gärtner, Forstwirt oder Landwirt.

Jedoch gibt es auch für Interessierte ohne Praxiserfahrung hinreichend Möglichkeiten, sich zum zertifizierten Baumpfleger oder Kletterer ausbilden zu lassen.

Berufsvorraussetzung ist körperliche Fitness und eine erhöhte Leistungsbereitschaft, sowie Teamfähigkeit.

Wer mehr über die Weiterbildungsmöglichkeiten oder Karrierechancen in der Baumpflege erfahren möchte, kann in der angefügten, kommentierten Linkliste Nützliches finden :

Grundsätzlich kann man sagen, klassische Baumpflege - Kletterbetriebe setzen sich aus einem Kletterteam und einer Bodenmannschaft zusammen. 

Die reibungslose Zusammenarbeit beider Komponenten ist sehr wichtig.

Oft entscheidet sich schon in den ersten Wochen, ob jemand eher für die Arbeit in den Bäumen, oder besser für die Arbeit am Boden geeignet ist.

Beide Aufgaben sind sehr abwechselungsreich und setzen zunächst eine erweiterte Ersthelferausbildung voraus.

Wer Baumarbeiten durchführen möchte, benötigt zudem eine arbeitsmedizinische Bescheinigung nach dem Grundsatz H9.

Mit diesen sogenannten Eingangsvoraussetzungen darf man sich für die erste, wichtige Prüfung in der Baumpflege anmelden :

Im Volksmund der Motorsägenschein - Offiziell das Zertifikat Arbeitssicherheit Baum I.

Nur mit diesem 5 - tägigen Seminar erwirbt man die Grundvoraussetzungen zum Führen einer Motorsäge am Boden im gewerblichen Baumpflegeeinsatz.

Wer die Chance bekommt in einem klassischen Kletterbetrieb zu lernen und zu arbeiten, erkennt schnell, daß das Klettern in den Bäumen weiterer Fortbildungen bedarf.

Zur Weiterbildung von kletternden Baumpflegern bieten spezialisierte Kletterschulen, wie die Münchner Baumkletterschule, bundesweit Seminare mit einem umfangreichen Kursprogramm an.

Ein Blick auf das Kursangebot zeigt das vorbildliche Bildungsprogramm akkreditierter Schulen.

Hier lohnt auch eine Recherche auf folgenden Internetpräsenzen :

 

Münchner Baumkletterschule

Nürnberger Schule

E. T. C. / European Trainings Center

 

Doch bei allen verlockenden Kursangeboten aller namenhafter Schulen ist unbedingt zu berücksichtigen, daß die Kurse die praktische Erfahrung in einem Kletterbetrieb nicht ersetzen. Gerade beim eigenverantwortlichen Arbeiten oder in der Verantwortung als Aufsichtsführender in der SKT sind langjährige praktische Erfahrung und eine gute Gehölzkenntnis unumgänglich.

Kurzum : Wer sich nur Abseilen und Sägen will, ist in der „Neuen Baumpflege“ fehl am Platz !

Hier ist das Ziel einen Baum langfristig zu erhalten, um dem Besitzer und seinen Betrachtern fortwährend Freude bei seinem Anblick zu bereiten.

Doch um so dem Baum gerecht zu werden, müssen wir ihn zunächst erkennen und dann verstehen.

Interessenten, die hier noch weiterlesen und tiefer in das umfassende Gebiet der Baumpflege einsteigen wollen, können sich während der Ausbildung zum Baumpfleger oder in einem bestehenden Arbeitsverhältnis über modulare Seminare fortbilden.

Es werden empfehlenswerte Seminare zur Baumkontrolle, zu Schnitt-Techniken, Baustellensicherung,  Baumbegutachtung oder Wertermittlung angeboten.

Um dem steigenden Anspruch von gewerblichen Kunden, Kommunen und vor allem fachkundiger Privatkunden ein fundiertes Basiswissen gegenüberzustellen, empfiehlt sich aber eine Zertifizierung als Baumpfleger anzustreben.

Die neuen Berufsfelder des European Tree Worker ( ETW ) und des European Tree Technician ( ETT ) mit ihrem modularen Ausbildungsaufbau sind hier geradezu prädestiniert, um sich im Kletterbetrieb "nebenher" auf einem hohen Niveau fortzubilden. Diese mittlerweile europaweit anerkannten Berufe sind vergleichbar mit einer Meister / Techniker- Qualifikation in anderen Handwerksberufen.

Das Curriculum der Ausbildung zum ETT ist fast identisch mit dem der Fachagrarwirte für Baumpflege und Baumsanierung ( FAW ).

Sofern die Motivation und persönliche Einsatzbereitschaft vorhanden ist, gibt es dennoch weitere Fortbildungsmöglichkeiten.

Für alle die, die in der Baumpflege ganz hoch hinaus wollen, wären der Baumbiologe oder Forstwissenschaftler eine erstrebenswerte Spitzenqualifikationen in diesem Berufsfeld.

Seit dem Wintersemester 2003 / 04 bietet die Fakultät für Ressourcenmanagment an der Fachhochschule Hildesheim / Holzminden / Göttingen den bundesweit einmaligen Studiengang Arboristik an.

Der neue Studiengang wird sowohl als Bachelor- wie auch als Diplomstudiengang angeboten. Neben einer fundierten naturwissenschaftlichen, ökonomischen und rechtlichen Ausbildung werden die kommunikativen und sozialen Fähigkeiten der Studierenden im Hinblick auf Fachkompetenz für das urbane Grün gefördert. Einsatzbereiche sind zum Beispiel Grünflächen- und Naturschutzämter, Straßenbauämter und Betriebshöfe, Baumpflegeunternehmen, Garten- und Landschaftsbaubetriebe sowie Planungs- und Sachverständigenbüros.

Mit dieser Erweiterung des Studienangebotes und der Internationalisierung der Studienabschlüsse an der Fakultät Resourcenmanagement sind wesentliche Inhalte der Empfehlungen des Wissenschaftsrates an die deutschen Hochschulen berücksichtigt worden. Das betrifft insbesondere die praxisbezogene Ausbildung im In- und Ausland, die Kooperation mit Wirtschaft und Verbänden und die Modularisierung des Studiums.

Bereits in der Planungsphase wurde für den Aufbau dieses deutschlandweit einzigartigen Studiengangs interdisziplinäre Kompetenz aus Hochschule, Verwaltung und privater Wirtschaft aufgeboten und als Gründungsbeirat einberufen. Die beteiligten Personen sind Prof. Dr. Volker Dubbel, Dr. Friedemann Krummheuer und Prof. Dr. Ulrich Weihs von der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen sowie Dipl.-Ing. Heiner Baumgarten, Vorsitzender der Gartenamtsleiterkonferenz beim Deutschen Städtetag (GALK), Dr. Dirk Dujesiefken, Leiter des Instituts für Baumpflege in Hamburg, Dr. Cecil Konijnendijk, Vorsitzender der IUFRO-Sektion "Urban Forestry" in Kopenhagen sowie Günter Stoll von der Firma Stihl, Stuttgart.

Die Firma Treeworxs verfügt auch über hinreichende Erfahrungen mit Praktikanten des neuen Studienganges.

Die studienintegrierte Praxisphase eines Arboristik-Studenten in einem klassischen Baumpflege - Kletterbetrieb wie Treeworxs ist die ideale Vorbereitung für das bundesweit einmalige Studium und somit auch durch die Konzentration von Fachwissen von hohem betrieblichen Nutzen.

Anfragen qualifizierter Interessenten sind daher jederzeit willkommen.

 

Treeworxs berät, bildet aus, unterstützt die außerbetriebliche Fortbildung von Mitarbeitern bei akkreditierten Schulen und Hochschulen und freut sich über jede aussagekräftige Bewerbung.

 

 

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