Histologische Untersuchungen  

 

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Wenn das bloße Auge an Grenzen stößt…

Schon eine einfache Wurzelholzbestimmung im Rahmen eines aufzuklärenden Wasserschadens kann bereits eine mikroskopische Untersuchung der isolierten und meist streitgegenständlichen Wurzel erfordern.

Gerade zur eindeutigen Diagnose bei Baumkrankheiten ( Histopathologie ) und zur Identifikation von Erregern ist die histologische Diagnostik höchst beweisschlüssig.

Am Beispiel der Ulmenkrankheit Ceratocystis ulmi zeigen die folgenden Bilder die Auswirkungen des Schlauchpilzes auf die Gefäßleitsysteme des betroffenen Baumes.

Die im Längs- und Querschnitt erkennbaren Verfärbungen der Tracheen sind eine Reaktion des Wirtes auf die Pilzinfektion.

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Die wirtsseitig gebildeten Thyllen verschließen im Zuge der Erkrankung die Leitbündel und es kommt entweder in einem akuten oder chronischen Verlauf zum Absterben ganzer Kronenbereiche mangels Wasserversorgung.

Der Sachverständige spricht bei dieser Erkrankung von einer Tracheomykose.

 

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