Bodenanalysen

Böden spielen
mehr als eine „tragende Rolle“ für den Baum Die Bodenkunde ist eine naturwissenschaftliche Disziplin, die
sich im Grenzbereich von Physik, Chemie, Biologie ( z.B. Botanik, Zoologie,
Mikrobiologie ), der Geowissenschaften ( z.B. Geologie, Mineralogie,
Geographie ) und der Agrarwissenschaften ( z.B. Landwirtschaft,
Forstwirtschaft, Kulturtechnik ) intensiv mit dem Thema Boden befasst. Böden bestehen in
der Regel bei stark wechselnder Zusammensetzung aus mineralischen Bestandteilen,
organischen Bestandteilen, Wasser und Luft. Bei der Charakterisierung von Böden erfolgt eine erste Klassifizierung
nach Bodentypen anhand der Horizonte O, A, B und C. Zudem unterscheidet man Bodenarten bezüglich ihrer Korngrößenzusammensetzung,
des Gefüges, des Gesamtporenvolumens und der
Porenverteilung. Aufgrund baumumfeldbezogener Bodenveränderungen, u.a. durch
die einhergehende Urbanisierung unserer Umwelt, kommt es zunehmend im
städtischen Bereich zu Gefügestörungen in den Böden, welche
dann u.a. die Vitalität eines Baumes oder ganzer Bestände
beeinträchtigen. Gefügestörungen des Bodens werden beispielsweise durch Streusalzeinwirkung,
Verdichtung, Versiegelung, Wasserstau oder Austrocknung
ausgelöst. Treeworxs
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